The Nuclear-Free Future Award

für eine Zukunft frei von Atomwaffen, Atomenergie und Uranmunition

Aufstehen für die Menschlichkeit. Das Engagement der IPPNW für eine Welt frei von atomarer Bedrohung

Hans-Peter Dürr-Lecture am Mittwoch, den 29. Juni 2015, 19.00 Uhr, münchner zukunftssalon (oekom e.V.) , Waltherstr. 29, Rgb., 2. Stock; U-Bahn Goetheplatz Weiterlesen »

Energie-Wende und Land-Wende. Eine Buchempfehlung

Der Autor Michael Beleites begleitet uns seit 1992, da er auf dem World Uranium Hearing über die Geschichte von Wismut Zeugnis ablegte. Aus der DDR-Region Wismut holte sich die Sowjetunion ihr Uran, umgeben von einem Mantel der Geheimhaltung. Diese Ummantelung zerstörte Michael Beleites, als er seine Dokumentation in einer Kleinfilmdose in den Westen schmuggelte, wo sie vor dem Fall der Mauer unter dem Titel „Pechblende“ veröffentlicht wurde. Jetzt hat Beleites wieder Mut gezeigt – mit einer Landwirtschaftsbetrachtung der eigenen Art. Weiterlesen »

Weil Brot und Atomkraft sich nicht vertragen. Nachruf auf Siegfried Stocker von Claus Biegert

(c) Hofpfisterei

Siegfried Stocker war einer unserer längsten und treuesten Unterstützer. Als mich die Nachricht seines Todes erreichte, trat aus meiner Erinnerung unsere erste Begegnung hervor: Es war 1990, und ich suchte nach Wegbereitern für das World Uranium Hearing, das für 1992 in Salzburg in Arbeit war. Auf meine Liste potentieller Kandidaten hatte ich auch die Münchner Hofpfisterei gesetzt. Weiterlesen »

Helen Clark (NFFA 2002) für den Posten des UN-Generalsekretärs nominiert

Derzeit laufen die Kandidaturen für die Nachfolge von Ban Ki-moon, der Ende 2016 seinen Posten verlässt; neben Helen Clark kandidieren noch drei Frauen. Clark erhielt 2002 den Nuclear-Free Future Award in der Kategorie Lösungen für ihre Entscheidung als Premier von Neuseeland, die Insel und ihre zugehörige Pazifikzone als atomwaffenfreies Territorium zu erklären. Sie spendete damals ihr Preisgeld für unsere Arbeit. Weiterlesen »

Der Erde eine Stimme geben - Henry Red Cloud auf Deutschland-Tour

Henry Red Cloud (NFFA 2010), Enkel von Chief Red Cloud in 5. Generation, hat sein Heimatreservat Pine Ridge (US-Staat South Dakota) verlassen und bereist Deutschland. Er wird über seine Solar-Projekte im Reservat berichten und für die Begnadigung des politischen Häftlings Leonard Peltier seine Stimme erheben. Weiterlesen »

US-Atomwaffen in den neuen NATO-Staaten?

B61-Bombenrack. Foto: US DoD, Sgt. Phil Schmitten

In den USA werden Stimmen laut, atomar bestückte Militärbasen in den NATO-Staaten in Osteuropa einzurichten, um die nukleare Abschreckung gegenüber Russland auszuweiten. Das geht aus einer Anfrage hervor, die zwei Kongressabgeordnete an das Kabinett gestellt haben. Weiterlesen »

Russland: Offizielle Ehrung der "ausländischen Agenten"

Die russische Umweltorganisation "Green World" wurde gleichzeitig verklagt und gelobt: Während die Organisation zu 300.000 Rubel Strafe verurteilt wurde, weil ihr Direktor,Oleg Bodrov (NFFA 2010) sie nicht als "ausländischer Agent" registriert hatte, wurde die Organisation jetzt mit dem Staatspreis "Für die Erhaltung der Natur Russlands" ausgezeichnet. Weiterlesen »

Radioactive Eskimo

Der Klimawandel macht die Rohstoffförderung in der Arktis interessant - und Grönland will finanziell unabhängig von Dänemark werden. Das Parlament hat jetzt das Förderverbot für Uran gekippt. Die Abstimmung war knapp, der Protest in der Bevölkerung groß. Weiterlesen »

Gordon Edwards zu Tschernobyl

NFFA-Preisträger Gordon Edwards (NFFA 2006), Direktor von CCNR (Canadian Coalition for Nuclear Responsibility),wurde anläßlich des 30.Jahrestages des Super-GAUs von Tschernobyl von CTV interviewt. Beitrag nur in Englisch Video auf Youtube Weiterlesen »

Endlich: Nadezhda Kutepova erhält Asyl in Frankreich

Die russische Anti-Atom-Aktivistin und NFFA-Preisträgerin (2011) Nadeshda Kutepowa war mit ihren drei Kindern im Juli 2015 nach Frankreich geflohen, nachdem sie von den russischen Behörden als "ausländischer Agentin" bezeichnet wurde und das staatliche Fernsehen den Eingang zu ihrer Wohnung gezeigt hatte. Weiterlesen »

G7-Außenministertreffen in Hiroshima: 
Katastrophale  humanitäre Folgen von Atomwaffen werden ausgeblendet

Die deutsche Sektion der IPPNW und ICAN Deutschland fordern Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier auf, die katastrophalen humanitären Folgen der Atomwaffen beim Namen zu nennen und das Bekenntnis von 127 Staaten zu einer atomwaffenfreien Welt zu unterzeichnen. Die Erklärung der Außenminister beim G7-Außenministertreffen in Hiroshima bleibe weit hinter den Erwartungen zurück, wenn es um die humanitären Folgen von Atomwaffen geht. Die „humanitäre Initiative“, einschließlich von drei Staatenkonferenzen in Oslo (2013), Nayarit (2014) und Wien (2014) und eine Reihe von Erklärungen und Resolutionen zum Thema humanitärer Folgen von Atomwaffen, die eine Mehrheit der Staaten befürworten, wurden in der Erklärung mit keinem Wort erwähnt. Weiterlesen »

Statement of Mission

Statement of Mission

Das Atomzeitalter ist keine geologische Ära – seine Folgen reichen jedoch in geologische Zeiträume hinein.

Wir suchen Menschen, die hartnäckig und unbeirrt auf ein Ende dieser verhängnisvollen Epoche hin arbeiten. Seit 1998 ehren, danken, stärken, vernetzen und ermutigen wir Individuen und Initiativen weltweit, die einer radioaktiven Verseuchung der Erde entgegen wirken und überzeugende Entwürfe liefern, Entwürfe einer Zukunft frei von Atomwaffen und Atomkraft. Im Fokus unserer Arbeit ist dabei die Gewinnung des Rohstoffs, ohne den Atombomben und Atomstrom nicht möglich wären: Uran.

Unsere Forderung: Das Uran muss in der Erde bleiben!

Das Atomzeitalter wurde von Menschen eröffnet – nur wir Menschen können es gemeinsam beenden.